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"Erkenne Dich selbst !", so stand es schon einst über dem Orakel von Delphi.
Möget ihr, die ihr hierher kommt, um nach Antworten auf die Fragen des Lebens zu suchen, bereichert von hier gehen.
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Nemesis' Hallen der Erkenntnis
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Artemis

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Registriert: 26.05.2004
Beiträge: 48

26.05.2004 - 13:12: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

Ich mag Märchen sehr, und mein liebster Märchenschreiber ist wohl Hans Christian Andersen, den ich aufgrund seiner tiefgründigen Geschichten sehr schätze. Kennt und mag außer mir sonst noch jemand seine Werke?

Und meine liebste Geschichte ist die vom Gänseblümchen, die ich hier posten möchte:


Das Gänseblümchen
Hans Christian Andersen


Nun höre einmal!-

Draußen auf dem Lande, dicht am Wege, lag ein Landhaus; du hast es gewiß selbst schon einmal gesehen! Davor liegt ein kleines Gärtchen mit Blumen und einem Zaun, der gestrichen ist. Dicht dabei am Graben, mitten in dem herrlichen grünen Grase, wuchs ein kleines Gänseblümchen. Die Sonne schien ebenso warm und schön darauf herab, wie auf die großen, reichen Prachtblumen im Garten, und deshalb wuchs es von Stunde zu Stunde. Eines Morgens stand es entfaltet da mit seinen kleinen, weißen Blättern, die wie Strahlen rings um die kleine gelbe Sonne in der Mitte sitzen. Es dachte gar nicht daran, daß kein Mensch es dort im Grase sah und daß es nur ein armes, verachtetes Blümchen sei: nein, es war froh und wandte sich der warmen Sonne entgegen, sah zu ihr auf und horchte auf die Lerche, die in den Lüften sang.

Das kleine Gänseblümchen war so glücklich, als ob ein großer Festtag sei, und doch war es nur ein Montag. Alle Kinder waren in der Schule; während sie auf ihren Bänken saßen und lernten, saß es auf seinen kleinen grünen Stiel und lernte auch von der warmen Sonne und allem ringsumher, wie gut Gott ist, und es erschien ihm recht, daß die kleine Lerche so deutlich und schön alles sang, was es selbst im Stillen fühlte. Und das Gänseblümchen sah mit einer Art Ehrfurcht zu dem glücklichen Vogel empor, der singen und fliegen konnte, aber es war gar nicht betrübt darüber, daß es selbst das nicht konnte. "Ich sehe und höre ja!" dachte es. "Die Sonne bescheint mich und der Wind küßt mich! Ach, wie reich bin ich doch beschenkt!"

Innerhalb des Zaunes standen so viele steife, vornehme Blumen; je weniger Duft sie hatten, um so hochmütiger erhoben sie ihr Haupt. Die Bauernrosen bliesen sich auf, um größer als die Rosen zu sein, aber die Größe macht es nicht! Die Tulpen hatten die allerschönsten Farben; das wußten sie wohl und hielten sich kerzengerade, damit man sie noch besser sehen konnte. Sie beachteten das junge Gänseblümchen da draußen gar nicht, aber dies sah desto mehr nach ihnen und dachte: "Wie reich und schön sie sind! Ja, zu ihnen fliegt gewiß der prächtige Vogel herunter und besucht sie! Gott sei Dank!, daß ich so dicht dabei stehe, da kann ich doch den Staat mit ansehen!" Und gerade, wie es das dachte, "quirrevit!" da kam die Lerche herabgeflogen, aber nicht zu den Bauernrosen und Tulpen, nein, nieder ins Gras zu dem armen Gänseblümchen. Das erschrak so vor lauter Freude, daß es gar nicht wußte, was es denken sollte.

Der kleine Vogel tanzte rings um das Gänseblümchen herum und sang: "Nein, wie ist doch das Gras so weich! Und sieh, welch eine süße kleine Blume mit Gold im Herzen und Silber im Kleid!" Der gelbe Punkt in dem Gänseblümchen sah ja auch aus wie Gold, und die kleinen Blätter ringsherum glänzten silberweiß.

Wie glücklich das kleine Gänseblümchen war, nein, das kann niemand begreifen! Der Vogel küßte es mit seinem Schnabel, sang ihm etwas vor und flog dann wieder in die blaue Luft empor. Es dauerte bestimmt eine ganze halbe Stunde, bevor das Blümchen wieder zu sich kam. Halb verschämt und doch innerlich beglückt sah es zu den anderen Blumen im Garten hinüber. Sie hatten gesehen, welche Ehre und Glückseligkeit ihm widerfahren war, sie mußten ja begreifen, welche Freude das war. Aber die Tulpen standen noch einmal so steif wie vorher und waren ganz spitz im Gesicht und sehr rot, denn sie hatten sich geärgert. Die Bauernrosen waren ganz dickköpfig, buh, es war doch gut, daß sie nicht sprechen konnten, sonst hätte das Gänseblümchen eine ordentliche Predigt bekommen. Die arme, kleine Blume konnte wohl sehen, daß sie nicht guter Laune waren, und das tat ihr von Herzen leid.

Im selbes Augenblick kam ein Mädchen mit einem großen, glänzend scharfen Messer in den Garten. Sie ging gerade auf die Tulpen zu und schnitt eine nach der anderen ab. "Ach!" seufzte das kleine Gänseblümchen, "das ist doch schrecklich! nun ist es vorbei mit ihnen!" Dann ging das Mädchen mit den Tulpen fort. Das Gänseblümchen war froh, daß es draußen im Grase stand und eine kleine ärmliche Blume war.

Es fühlte sich so recht dankbar, und als die Sonne unterging, faltete es seine Blätter, schlief ein und träumte die ganze Nacht von der Sonne und dem kleinen Vogel.

Am nächsten Morgen, als die Blume glücklich wieder all ihre weißen Blättchen wie kleine Arme dem Licht und der Luft entgegenstreckte, erkannte sie des Vogels Stimme, aber was er sang, klang so traurig. Ja, die arme Lerche hatte guten Grund dazu, sie war gefangen worden und saß nun in einem Bauer dicht an dem offenen Fenster. Sie sang davon, frei und glücklich umherzufliegen, sang von dem jungen, grünen Korn auf den Feldern und von den herrlichen Reisen, die sie auf ihren Schwingen hoch in die Luft hinauf machen konnte. Der arme Vogel war in keiner glücklichen Stimmung. Gefangen saß er im Käfig.

Das kleine Gänseblümchen wollte ihm so gerne helfen, aber wie sollte sie das anfangen, ja, es war schwer, ein Mittel zu finden. Es vergaß fast, wie schön alles rundumher stand, wie warm die Sonne schien und wie schön seine eigenen Blätter aussahen. Ach, sie konnte nur an den armen Vogel denken, für den sie doch gar nichts tun konnte.

Zu gleicher Zeit kamen zwei kleine Knaben aus dem Garten; der eine hatte ein Messer in der Hand, ebenso groß und scharf wie das, mit dem das Mädchen die Tulpen abgeschnitten hatte. Sie gingen gerade auf das kleine Gänseblümchen zu, das gar nicht begreifen konnte, was sie wollten.

"Hier können wir uns einen prächtigen Rasenfleck für die Lerche herausschneiden!" sagte der eine Knabe und begann ein Viereck tief um das Gänseblümchen herum herauszuschneiden, so daß es mitten in den Rasenfleck zu stehen kam.

"Reiß die Blume ab!" sagte der andere Knabe und das Gänseblümchen zitterte ordentlich vor Angst, denn abgerissen werden, hieß ja das Leben verlieren, und nun wollte sie so gern leben, da sie doch mit dem Rasenfleck in das Bauer zu der gefangenen Lerche kommen sollte.

"Nein, laß sie sitzen!" sagte der andere Knabe, "sie putzt so hübsch!" und so blieb sie stehen und kam mit in das Bauer zu der Lerche.

Aber der arme Vogel klagte laut über die verlorene Freiheit und schlug mit den Flügeln gegen den Eisendraht des Käfigs; das kleine Gänseblümchen konnte nicht sprechen, konnte nicht ein tröstendes Wort sagen, wie gerne sie es auch wollte. So verging der ganze Vormittag.

"Hier ist kein Wasser!" sagte die gefangene Lerche", sie sind alle fortgegangen und haben vergessen, mir einen Tropfen zu trinken zu geben! Mein Hals ist trocken und brennend! Es ist, als ob Feuer und Eis in mir wären und die Luft ist so schwer! Ach, ich muß sterben, muß fort von dem warmen Sonnenschein, dem frischen Grün, von all der Herrlichkeit, die Gott geschaffen hat!" und sie bohrte ihren Schnabel in den kühlen Rasenfleck, um sich dadurch ein wenig zu erfrischen; da fielen ihre Augen auf das Gänseblümchen; der Vogel nickte ihm zu, küßte es mit dem Schnabel und sagte: "Du mußt auch hier drinnen verwelken, du arme, kleine Blume! Dich und den kleinen, grünen Rasenfleck hat man mir für die ganze Welt gegeben, die ich draußen hatte! Jeder kleine Grashalm soll für mich ein grüner Baum sein, jedes von deinen weißen Blättchen eine duftende Blume! Ach, Ihr erzählt mir nur, wieviel ich verloren habe!"

"Wer ihn doch trösten könnte!" dachte das Gänseblümchen, aber es konnte kein Blatt bewegen; doch der Duft, der aus den feinen Blättchen strömte, war weit stärker, als man ihn sonst bei dieser Blume findet. Das merkte der Vogel auch, und obgleich er vor Durst verschmachtete und in seiner Pein die grünen Grashalme abriß, berührte er doch das Blümchen nicht.

Es wurde Abend, und noch immer kam niemand und brachte dem armen Vogel einen Tropfen Wasser; da streckte er seine hübschen Flügel aus, schüttelte sie krampfhaft, sein Gesang war ein wehmütiges Piepiep; das kleine Köpfchen neigte sich der Blume entgegen, und des Vogels Herz brach vor Durst und Sehnsucht. Da konnte das Blümchen nicht mehr, wie am Abend vorher, seine Blätter zusammenfalten und schlafen, sie hingen krank und traurig zur Erde nieder.

Erst am nächsten Morgen kamen die Knaben, und als sie den Vogel tot sahen, weinten sie. Sie weinten viele Tränen und gruben ihm ein niedliches Grab, das mit Blumenblättern geschmückt wurde. Des Vogels Leiche kam in eine schöne, rote Schachtel; königlich sollte er begraben werden, der arme Vogel! Als er lebte und sang, vergaßen sie ihn, ließen ihn im Bauer sitzen und Durst leiden, nun bekam er Pracht und viele Tränen.

Aber der Rasenfleck mit dem Gänseblümchen wurde auf die Landstraße in den Staub geworfen. Niemand dachte an sie, die doch am meisten für den kleinen Vogel gefühlt hatte und ihn so gerne getröstet hätte!









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(Editiert am: 26.05.2004 13:13 von Artemis)
 
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Angel of Darkness

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Registriert: 01.04.2004
Beiträge: 152

27.05.2004 - 15:30: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

*wow*,,,,geht echt unter die Haut ,ich finde es sehr gut.
Schau mal, wie du dies findest,,,,,,,,,,,,

Das Märchen von der Traurigkeit

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg
entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war
leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines
unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt
blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel
erkennen.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast
körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit
menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig
und fragte:
"Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf.
"Ich? Ich bin die Traurigkeit",
flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu
hören war.
"Ach die Traurigkeit!"
rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte
Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?"
fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich
ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du
dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt
doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst.
Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos
aus?"
"Ich.....ich bin traurig",
antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr.
"Traurig bist du also",
sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf.
"Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich
jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon
gewünscht.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert,
"es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal
meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine
gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen
komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und
meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen.
Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr
falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie
sagen: "Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie
Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen.
Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken.
Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten
Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich
mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir
schon oft begegnet."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich
ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich
helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen.
Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid
bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das
tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die
ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.
Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei
helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen
über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer
aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann
stärker und schließlich ganz verzweifelt Die kleine, alte
Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre
Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und
streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich
aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun
an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten,
damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf
und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:
"Aber...aber - wer bist eigentlich du?" "Ich?"
sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte
sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen.
"Ich bin die Hoffnung."!

Weißt du vieleicht von wem es ist? Der,der es mir schickte wußte es auch net.

vg,Angel


Wenn du Tränen hast zum Weinen, dann Weine still und ungesehn. Weine nicht vor Menschenaugen, die deine Tränen nicht verstehn.

(Editiert am: 27.05.2004 15:36 von Angel of Darkness)
 
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Nemesis (M+)

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Beiträge: 1238

28.05.2004 - 01:42: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

Grüßt Euch !
@ Artemis: Nach den Brüdern Grimm sind die Märchen von Andersen wohl die bekanntesten überhaupt, von daher hat wohl jeder von uns schon einmal das eine oder andere Märchen von ihm gehört oder gelesen; dieses hier kannte ich allerdings nicht. Ich habe übrigens erst kürzlich meine alten Hörspielkassetten aus dem Keller geholt und höre mir ab und an wieder Märchen und Geschichten an, angeregt von Gryffindor, die auch hin und wieder Märchen liest.

@ AoD: Diese Geschichte habe ich schon einmal gelesen, vielleicht sollte ich sie meiner Oma geben. Von wem sie stammt, weiß ich allerdings auch nicht.

MfG, Euer Nemesis.

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"Damit ihr wißt, wie es ist, in der Hölle zu sein,
damit ihr wißt, wie es ist, nach Erlösung zu schrei´n,
nur deshalb komm´ ich zurück,
mit flammendem Blick,
ich nehm´ das letzte Streichholz
und verbrenne eure schöne, heile Welt!"
(Oomph!)

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Artemis

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28.05.2004 - 07:22: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

Hier noch ein interessanter Link für Andersen-Fans!

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gryffi

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07.06.2004 - 22:18: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

da ich hier sogar persönlich erwähnt werde, muss ich ja auch fast etwas dazu schreiben *g*
leider kippe ich gleich vom stuhl, also werde ich mir die geschichte morgen zu gemüte führen:)
dass ich so ein wahnsinniger märchen fanatiker bin, stimmt so nicht ganz. eigentlich gar nicht.
angeregt durch eine charmed-folge über märchen stellte sich mir die frage, wieso es solch verschiedene versionen von aschenputtel / cinderella gibt. um dieser frage auf die spur zu kommen, fing ich dann an märchen der gebrüder grimm zu lesen (die sind auch nicht besonders anspruchsvoll und genau richtig, wenn man sowieso schon an konzentrationsschwäche leidet)... teilweise finde ich sie echt makaber... aber zu einer antwort auf meine frage, bin ich bis jetzt noch nicht gekommen... :(
das wäre vielleicht irgendwann mal einen eigenen beitrag wert...
ich wollte das nur mal richtig stellen, nicht dass man mich noch für etwas haltet, das ich nicht bin;) aber freut mich, dass ich zu etwas neugierde inspirieren konnte *smile*

liebe grüsse,
gryffi

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gryffi

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08.06.2004 - 15:35: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

mein kommentar noch zu den geschichten, den ich gestern versprochen hatte....
die geschichte mit den gänseblümchen ist schon traurig... auch wenn ich jetzt nicht gerade viel damit anfangen kann. ich glaube man muss mit einer geschichte, etwas aus dem herzen verknüpfen können, sonst ist es eben "nur" eine geschichte....
die geschichte mit der traurigkeit und der hoffnung erinnert mich an die "insel der gefühle" (sie war mal als rundmail im umlauf)... ich muss noch mehr darüber nachdenken, eber ist es wirklich die hoffnung, die aus der traurigkeit führt? führt überhaupt je etwas daraus?...
kennt eigentlich jemand das märchen der schneekönigin? das war früher mein lieblingsmärchen... ich finde es einfach traurig, dass wenn ich heute märchen lese, der zauber weg ist, den ich verspürte, als ich früher märchen las. es stimmt eben schon, dass man mit der zeit den "zauber" der welt nicht mehr sieht und abstumpft.... *seufz*
kennt eigentlich auch noch jemand das märchen von anders mit dem zaun?

lg, gryffi

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08.06.2004 - 20:20: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

Dunkle Grüße !
@ Gryffi: Letzteres kenne ich nicht, aber eines mit einer Schneekönigin, die das Herz des Jungen Kai erfrieren läßt und ihn dann entführt, kenne ich. Habe auch fast alle Hörspielkassetten durch. *G*

MfG, Dein Nemesis.

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gryffi

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09.06.2004 - 19:33: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

ja genau, die geschichte mit kai und dem mädchen das ihn liebt und ihn rettet. süss *g*

ich habe auch mal meine alten hörspielkassetten gehört... mein vater hatte mich ausgelacht und ich habe mich gefragt, was ich früher für seltsame dinge gut gefunden habe *gg* ich habe es dann gelassen... was hast du denn so auf hörspielkassette?

lg, gryffi

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10.06.2004 - 05:59: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

Dunkle Grüße !
@ Gryffi: Typisch Frau. *fg*

Naja, einiges, mein Vater hat mir damals immer so eine Serie mitgebracht, Kassette und Begleitheft, die nannte sich "Erzähl mir was". Und dann eben noch ein paar andere Märchenkassetten, alles in allem werden es wohl so 30 sein.

MfG, Dein Nemesis.

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gryffi

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10.06.2004 - 10:17: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

typisch mann, dass du dich darüber aufregst :p *fg*
die geschichte ist wirklich süss *gg*

redest du von so hörspielkassetten, wo dauernd so ein gebimmel kommt, dass man die seite umblättern muss? *G*

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11.06.2004 - 01:19: RE: Hans Christian Andersen | Zitieren Zitieren

Dunkle Grüße !
@ Gryffi: Genau diese meine ich. ;-)

MfG, Dein Nemesis.

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