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Nemesis' Hallen der Erkenntnis
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Nemesis (M+)

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Registriert: 31.03.2004
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24.06.2005 - 00:08: Meine Kontaktbedingungen | Zitieren Zitieren

Meine Kontaktbedingungen :


Der Begriff „Kontaktbedingungen“ mag ein wenig abschreckend wirken und nicht ideal gewählt sein, soll es doch vielmehr darum gehen, sowohl den Leuten, die mit mir in Kontakt treten möchten, wie auch mir selbst die Gestaltung eines solchen Kontaktes zu erleichtern und auf einer realistischen Basis zu begründen. Andere, besonders jene, die mich bisher kaum kennen, profitieren davon, sich einen adäquaten ersten Eindruck davon machen zu können, worauf sie sich einlassen, wenn sie mit mir in Kontakt treten möchten, und daß sie sich den Kontakt zu mir nicht zu einfach vorstellen sollten. Und ich habe auch etwas davon, denn indem ich im Vorfeld genau kläre, was ich erwarte, verhindere ich die Anzahl späterer Enttäuschungen und investiere keine Energie in Kontakte, die sich nicht lohnen. Kommen wir nun aber zu den einzelnen Punkten, die es zu beachten gilt:


• Wer mit mir in Kontakt treten und bleiben möchte, der sollte mir IMMER WIEDER zeigen, emotional wie kognitiv, daß ein EHRLICHES INTERESSE AN EINEM KONTAKT zu mir besteht. Ich war lange Zeit ein Außenseiter und möchte nicht den Eindruck haben müssen, nur einer unter vielen oder gar das 5. Rad am Wagen zu sein. Gerade Leute, die viele Kontakte pflegen, sollten also darauf achten, daß sie mir einen ADÄQUATEN PLATZ IN IHREM LEBEN einräumen und mich nicht immer auf die Ersatzbank schieben und vertrösten. Wenn ich den Eindruck gewinnen sollte, daß der Kontakt zu mir nicht wichtig genug genommen wird, werde ich mich ZURÜCKZIEHEN, da ich mich niemandem aufzwingen will.

• Jeder hat es heutzutage schwer genug, seinen Platz in der Welt zu finden und zu behaupten, daher sollten gerade Personen, die sich „Freunde“ nennen, einem das Leben nicht schwerer machen, als es ohnehin schon ist. Man ist sicher nicht immer einer Meinung, aber das ist kein Grund, die Ansichten des anderen nicht zu RESPEKTIEREN. Man kann seine Sicht der Dinge auch darlegen, ohne sich im Ton zu vergreifen oder gar beleidigend zu werden. Damit erreicht man für gewöhnlich auch mehr. Schließlich haben wir alle ein RECHT AUF FREIE PERSÖNLICHKEITSENTFALTUNG , man sollte also niemals versuchen, anderen seine persönlichen Überzeugungen aufzuzwingen. AKZEPTANZ des anderen, seiner Individualität und ggf. auch seiner Andersartigkeit, ist eine wichtige Voraussetzung für gegenseitiges VERTRAUEN. Das bedeutet nicht, daß man nicht hin und wieder KOMPROMISSE eingehen muß, es bedeutet, daß man dem anderen zu verstehen geben sollte, daß man nur IN DER SACHE etwas ändern möchte, daß das aber nicht bedeutet, daß man den anderen NICHT MEHR MAG.

• Damit kommen wir zum Umgang mit der meistens unbeliebten KRITIK. Zunächst sollte man daran denken, MÖGLICHST FRÜHZEITIG das Gespräch über die Dinge zu suchen, mit denen man beim anderen nicht zurecht kommt, um in aller Ruhe eine sinnvolle Lösung finden zu können. FALSCHE ZURÜCKHALTUNG schadet hier, denn wenn man wartet, bis der berühmte Tropfen das Faß zum Überlaufen bringt und dann dem anderen alles auf einmal an den Kopf wirft, ist die Chance, den Kontakt zu erhalten, meist bereits verspielt. Ansonsten gilt auch und vor allem hier, daß der Ton die Musik macht. In sachlichem Ton kann man mit mir eigentlich über alles reden, aber wenn ich erst der Meinung bin, daß man mich ANGREIFEN will und ich mich VERTEIDIGEN muß, ist die Chance, mich zu einem Zugeständnis bewegen zu können, gleich Null.

• Man sollte immer bedenken, daß ich in allem, was ich mache, ein EXTREMIST bin: Heiß oder kalt, schwarz oder weiß, aber kein grau. So kann es auch passieren, daß ich VON EINEM EXTREM IN EIN ANDERES wechsele. Das ist vor allem bei Streitigkeiten wichtig. Ich lasse mir sehr viel Zeit, ehe ich einen Kontakt aufgebe, und auch dann tue ich sowas niemals gerne, aber während ich mich vorher VERSTÄNDNISVOLL, HILFSBEREIT und EINFÜHLSAM zu sein bemühe, bin ich, wenn ich ernstlich verärgert wurde, dann KALT und KOMPROMISSLOS. Als Merksatz gilt: ICH VERGEBE SELTEN UND VERGESSE NIE. Es ist also sinnvoll, rechtzeitig zu verhinden, daß es so weit kommen muß, denn es ist sehr schwer, mich nach einem ernstlichen Steit noch einmal zum Einlenken zu bewegen, auch wenn ich versuche, JEDEM EINE 2. CHANCE ZU GEWÄHREN. Die „besten Chancen“, es sich mit mir zu verderben, bestehen darin, MEINE EHRE oder MEINE IDEALE anzugreifen.

• Weiterhin halte ich nicht viel davon, MEINE METHODEN oder GRUNDSÄTZLICHEN ÜBERZEUGUNGEN und PRINZIPIEN zu diskutieren. Wenn ich also darauf hinweise, daß bestimmte Dinge für mich nicht zur Debatte stehen, sollte man das respektieren und nicht mit Gewalt versuchen, mich „zu bekehren“, damit ich „den richtigen Weg gehe“. Überhaupt ist es meist kein sehr guter Weg, auf den SCHWÄCHEN des anderen HERUMZUHACKEN, vielmehr sollte man sein Augenmerk darauf richten, was einem am anderen gut gefällt, um dann gemeinsam daran arbeiten zu können, diese POSITIVEN EIGENSCHAFTEN ZU FÖRDERN. Jeder ist für Lob empfänglicher als für Kritik.

• Dabei kann meine Charaktereigenschaft, ein PERFEKTIONIST zu sein, von Vorteil sein, denn wenn ich mich erst hinter eine Sache klemme, dann für gewöhnlich mit ganzer Kraft und Seele. Umgekehrt heißt das aber auch, daß ich KEINE HALBHERZIGKEIT mag. Ob nun privat oder offiziell, wenn man mit mir zusammen etwas machen möchte, dann sollte man es also auch ernst meinen und dazu stehen. Dazu gehört es auch, daß man SEINE VERSPRECHEN EINHÄLT, die man einander gibt. Wenn man sich nicht sicher ist, dann sollte man lieber gar nichts versprechen, als später wortbrüchig zu werden, denn das reißt große Lücken ins langsam gewachsene Vertrauen.

• Wenn einem etwas an einer Person liegt, dann sollte es auch selbstverständlich sein, daß man FÜREINANDER DA IST und EINANDER HILFT. Grundsätzlich wird dem niemand widersprechen, nur im konkreten (Not)Fall stellt sich dann schnell heraus, daß man ja so viel anderes zu tun hat, gerade nicht kann oder zu viel Kraft für sich selbst braucht. Das kann sicher alles auch einmal passieren, aber man sollte schon bereit sein, DANN für den anderen da zu sein, WENN MAN GEBRAUCHT WIRD, und NICHT NUR DANN, WENN MAN GERADE ZEIT HAT. Das ist kein ehrenhaftes Verhalten, sondern Verrat am anderen, weil man deutlich zu erkennen gibt, daß man DIE BEDÜRFNISSE DES ANDEREN nicht ERNST NIMMT. Genau das sollte man aber, wenn man für jemanden wirklich etwas übrig hat.

• Damit kommen wir zur RÜCKSICHTNAHME auf die Fehler des anderen. Niemand ist unfehlbar, man sollte sich also bemühen, die Welt auch einmal aus der Sicht des anderen zu sehen, und sich fragen, was in ihm vorgeht und warum. Nur so kann man lernen, AUFEINANDER EINZUGEHEN, sonst lebt man nur aneinander vorbei. Man sollte also z.B. ein Streitthema nicht dann um jeden Preis klären wollen, wenn man merkt, daß der andere ohnehin einen schlechten Tag hat.

• Wer mit mir ein Stück des (Lebens)Weges gehen möchte, der sollte auch beachten, daß ich WERT AUF ORDNUNG und die EINHALTUNG VON HIERARCHIEN lege. Anders ausgedrückt: Ich habe eine STARKE ABNEIGUNG GEGEN CHAOS UND ANARCHIE. Daher bezeichne ich mich auch als Pro-Monarchist. Ich zwinge niemandem meine Ansichten auf, aber auf bestimmte Dinge reagiere ich einfach allergisch, das sollte man im Umgang mit mir wissen.

• Weiterhin sollte, wer etwas mit mir klären möchte, das zunächst einmal UNTER VIER AUGEN tun. Bestimmte Dinge gehören nicht oder nur im Notfall in die Öffentlichkeit. Noch schlimmer ist es, HINTER MEINEM RÜCKEN anders über mich zu reden als im direkten Kontakt zu mir, das lege ich als HEIMTÜCKE aus, also als einen Akt der Feindseligkeit. Und es ist auch wenig konstruktiv, auf IGNORANZ oder SCHWEIGEN zu setzen, so löst man keine Probleme, und früher oder später tauchen sie dann doch wieder auf.

• Manche mögen meine Haltung für ARROGANT halten. Damit kann ich leben, solange man sich um TOLERANZ im Umgang mit mir bemüht. Was ich gar nicht haben kann ist, wenn man mir vorwirft, PSYCHISCH KRANK ZU SEIN und PROFESSIONELLER HILFE ZU BENÖTIGEN. Damit drückt man, sei es auch noch so gut gemeint, aus, ich sei nicht mehr mündig und voll zurechnungsfähig. Ich stehe dazu, anders zu sein, und betrachte das als Teil meines Rechtes auf freie Persönlichkeitsentfaltung . Wer so gar nicht mit mir klar kommt, muß sich ja nicht mit mir abgeben. Doch man sollte sich nicht ALS RICHTER ÜBER ANDERE aufspielen.

• Weitere wichtige Eigenschaften, um die man sich bemühen sollte, sind EHRLICHKEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT. Wie weiter oben schon gesagt, kann kein Vertrauen entstehen, wo es keine feste Basis dazu gibt. Es ist traurig mitanzusehen, wie leichtfertig heutzutage mit Versprechen umgegangen wird. Ich möchte den anderen beim Wort nehmen können, also sollte man dieses auch halten.

• Ich bin IDEALIST. Wer mit mir zusammen die Welt erkunden möchte, sollte also nicht allein das Ausleben seiner Gefühle und Triebe im Kopf haben. Es gibt genug Leute, die sich nicht in der Gewalt haben und über das flüchtige Glück des Augenblicks alles andere vergessen. Man sollte schon einige UNVERÄNDERLICHE Ideale und Überzeugungen haben, und nicht nur sein Fähnchen nach dem Wind drehen, und für diese Ideale sollte man auch bereit sein ZU KÄMPFEN und OPFER ZU BRINGEN, wenn das nötig werden sollte. Wer so handelt, handelt in meinen Augen KONSEQUENT und EHRENHAFT, und damit verdient man sich meinen höchsten Respekt.

• Zudem bin ich ja auch GRENZWISSENSCHAFTLER, von daher erscheint es mir wichtig zu erwähnen, daß man, vor allem bei einer Zusammenarbeit mit mir, weder gänzlich UNBELEHRBARER SKEPTIKER noch ganz und gar UNLOGISCHER ESOTERIKER sein sollte. Man sollte seine Augen nie vor Dingen verschließen, die möglich, wenn auch wenig wahrscheinlich, sein könnten, aber auch nicht ständig leere Worthülsen wie „Schicksal“ oder „Gott“ zur Rechtfertigung des eigenen Handelns heranziehen. Man sollte schon SELBST ZU SEINEN TATEN STEHEN und damit VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN beweisen. Damit möchte ich niemandes Glauben beleidigen, man sollte nur Glauben und Wissenschaft nicht verwechseln.

• Noch ein Wort zum Thema ERREICHBARKEIT: Im Gegensatz zu meinem früheren Entwurf für die Ausarbeitung dieser Kontaktbedingungen bestehe ich NICHT mehr darauf, daß virtuelle Kontakte auch real gefestigt werden müssen. Der Grund ist einfach: Da ich bald in die Türkei gehen werde, sind Telefonate oder persönliche Treffen um einiges schwieriger zu realisieren als bisher. Ich vertraue aber darauf, daß das Interesse am anderen und die Neugier mit der Zeit von alleine dazu führen werden, daß man den Wunsch verspürt, sich auch außerhalb des Internets kennenzulernen. Zudem sollte man dem anderen immer wenigstens einen Weg nennen, wie man erreicht werden kann; wer ohne ein Wort verschwindet und damit für unbestimmte Zeit nicht erreichbar ist, auch wenn er gebraucht werden könnte, verrät einen Kontakt und das Vertrauen in diesen.

• Ein fruchtbarer Kontakt mit gegenseitigem (geistigem) Austausch sollte stets aus einem für beide Seiten tragbaren GLEICHGEWICHT AUS GEBEN UND NEHMEN bestehen. Es kann nicht sein, daß nur eine Seite in einen Kontakt investiert, während die andere sich keine Mühe gibt.


Ich behaupte nicht, daß ich selbst alle diese Dinge immer perfekt umzusetzen weiß, aber ich versuche zumindest, daran zu arbeiten. Und das erwarte ich eben auch von anderen. Eine Freundschaft ist harte Arbeit, sie fällt nicht vom Himmel, das sollte man niemals unterschätzen.

Wem diese Ansprüche, die ich hier an mich und andere stelle, zu hoch gegriffen erscheinen, dem sei ein Sprichwort nahegelegt: „Mit Guten im Verein, ist besser als allein, doch allein ist besser, als mit Schlechten im Verein.“ Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Kontakte, die weniger ernsthaft und intensiv sind als oben beschrieben, mir nichts bringen, sondern mir das Gefühl geben, nur noch viel einsamer zu sein, als wenn ich gleich allein geblieben wäre. Wer nichts zu verlieren hat, kann nur gewinnen. Zudem ist es sehr traurig und frustrierend, wenn man nach einigen Jahren feststellen muß, daß man sich im anderen getäuscht und seine Zeit und Energie in diesen Kontakt vergeudet hat.


Änderungen vorbehalten.
Version: 1.1
1. Änderung: 31.05.2005
Stand: 31.05.2005

Thorsten Peigelbeck alias Nemesis Adamant D´Aresodin.

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You think you KNOW me ?! - You ain´t seen NOTHING yet !

"Damit ihr wißt, wie es ist, in der Hölle zu sein,
damit ihr wißt, wie es ist, nach Erlösung zu schrei´n,
nur deshalb komm´ ich zurück,
mit flammendem Blick,
ich nehm´ das letzte Streichholz
und verbrenne eure schöne, heile Welt!"
(Oomph!)

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Nemesis (M+)

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Registriert: 31.03.2004
Beiträge: 1238

26.06.2005 - 03:10: RE: Meine Kontaktbedingungen | Zitieren Zitieren

Grüßt Euch !
Nachdem ich jetzt einige erste Reaktionen auf meinen Entwurf gehört und besprochen habe, möchte ich zwei Dinge zum Verständnis der Kontaktbedingungen anmerken, ehe es zu Mißverständnissen kommt:

Zum einen wurde mehrfach kritisiert, daß der Text ZU EINSEITIG auf meine Bedürfnisse ausgerichtet sei. Das liegt in der Natur der Sache, denn es geht hier ja um MICH, schließlich sind es MEINE Kontaktbedingungen, die anderen ein Bild von mir, meinen Erwartungen und Vorstellungen vermitteln sollen. Natürlich hat JEDER das Recht, wenn nicht die Pflicht, auch für sich so eine Art von Kontaktbedingungen zu entwerfen, die mich auf die andere Person vorbereiten und mir sagen, worauf ich besonders achten soll, das kann mir ja nur helfen und ist daher mehr als ERWÜNSCHT !

Zum anderen haben einige Personen Bedenken bezüglich meiner Kritik an Chaos und Anarchie und dem Bestehen auf einer festen Ordnung geäußert. Dieser Punkt wurde wohl so verstanden, daß ich erwarten würde, daß man sich mir UNTERZUORDNEN habe. Darum geht es mir NICHT, sondern um die Dinge, die ich bereits hervorgehoben habe: Ernst genommen zu werden und nicht immer wieder hinten angestellt oder vertröstet zu werden. Respekt hat nichts mit Unterwürfigkeit zu tun, sondern mit der Anerkennung der Würde des anderen. Es mag dabei schwierig sein, daß ich mich ungern als Mensch bezeichne und zwischen Erwachten und Nicht-Erwachten strikt trenne. Aber auch dabei geht es nicht darum, besser als andere zu sein, sondern in eine völlig andere Kathegorie zu gehören, die nach eigenen Werten und Maßstäben verläuft.

Der einfachste Weg ist immer der, das KLÄRENDE GESPRÄCH zu suchen, ich kann es nicht oft genug sagen. Die eigene Interpretation einer Sache muß nicht immer richtig sein, ich kann ja nicht wissen, ob die Dinge so bei anderen ankommen, wie ich sie gemeint habe. Deshalb sollte man sich die Zeit nehmen, offene Fragen zu klären und sich auf eine gemeinsame Basis zu einigen.

MfG, Euer Nemesis.

PS: Es sei auch an dieser Stelle noch einmal explizit gesagt, daß es das Ziel dieser Kontaktbedingungen ist, Schmerz in Form von Enttäuschungen vermeiden zu helfen, und NICHT der, Schmerz zu verursachen. Es sollte sich NIEMAND durch diesen meinen Versuch, meine sozialen Kontakte zu ordnen, ANGEGRIFFEN, BELEIDIGT, GEKRÄNKT oder HERABGEWÜRDIGT vorkommen (müssen). Sollte das dennoch geschehen sein, so BITTE ich ausdrücklich an dieser Stelle um ENTSCHULDIGUNG.

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nur deshalb komm´ ich zurück,
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und verbrenne eure schöne, heile Welt!"
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Registriert: 31.03.2004
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01.07.2009 - 19:34: RE: Meine Kontaktbedingungen | Zitieren Zitieren

Ergänzung meiner Kontaktbedingungen :


Mehr als vier Jahre sind vergangen, seit ich den 1. und bisher gültigen Entwurf meiner Kontaktbedingungen ausformuliert und als verbindliche Regelung ins Netz gestellt habe. Die Reaktionen darauf waren gemischt, alles in allem hat sich diese Maßnahme aber als richtig erwiesen. Daher habe ich auch nicht vor, die bereits bestehenden Kontaktbedingungen abzuändern. Allerdings möchte ich einige Punkte ergänzen, die mir noch wichtig erscheinen und die die Summe meiner neuen Erfahrungen, die ich in diesen 4 Jahren machen durfte/mußte, beinhalten:


• Seit der Antike gilt in der Rechtsprechung der Grundsatz: „IN DUBIO PRO REO.“ („IM ZWEIFEL FÜR DEN ANGEKLAGTEN.“) Sollte es in einem Streit nicht möglich sein, genügend Beweise zu finden, um die Schuld einer Person zweifelsfrei festzustellen, so ist diese freizusprechen. Ich verurteile niemandem aufgrund bloßer VERMUTUNGEN, und das erwarte ich umgekehrt auch von anderen. Wer sich mein Freund nennen möchte, dem sollte mein EHRENWORT auch etwas gelten, wenn ich es gebe, egal, wie die äußeren Umstände aussehen.

• Ich bin anders als andere. Diese ANDERSARTIGKEIT bezeichne ich als ERWACHT-SEIN. Ich erwarte von anderen nicht, daß sie ebenfalls erwacht sein müssen, aber ich erwarte, daß sie meine Art zu sein und das, was und wer ich bin, in vollem Maße akzeptieren und respektieren. Dazu ist es nötig, daß sie bereit sind, sich mit dem Thema „Erwachen“ auseinanderzusetzen und sich eine Merinung darüber zu bilden. Ich möchte nicht ständig dazu GEZWUNGEN sein, eine MASKE TRAGEN ZU MÜSSEN. Ich bin, was und wer ich eben bin, das habe ich mir nicht ausgesucht, dafür schäme ich mich aber auch nicht, und ich werde mich FÜR NIEMANDEN ÄNDERN. Den Fehler habe ich ein Mal gemacht und habe nicht vor, ihn zu wiederholen. Ich erwarte also von anderen, daß sie versuchen, mich zu VERSTEHEN.

• Auch bei privaten Kontakten gibt es so etwas wie DATENSCHUTZ. Dinge, die man unter vier Augen z.B. per Mail oder im ICQ bespricht, sind zunächst einmal auch nur für die beiden Personen gedacht, die dieses Gespräch führen. Wenn man Informationen an Dritte weitergibt, sollte das mit BEDACHT und SORGFALT geschehen. Sollte man sogar wörtliche Zitate verwenden, so ist es besser, den anderen zunächst um Erlaubnis zu bitten. Ich überlasse es dem Ermessen jedes Einzelnen, wie sie/er mit Informationen umgehen möchte, sage aber ganz klar, daß wenn die Weitergabe solcher Informationen OHNE DAS EINVERSTÄNDNIS des anderen geschieht, die Person, die diese Informationen weitergegeben hat, für alle Folgen, die daraus entstehen können, die VOLLE VERANTWORTUNG zu tragen hat. Sollte es also zu einem Streit kommen, weil Person B Informationen an Person C weitergegeben hat, die von Person A stammen oder diese betreffen, dann trägt Person B die Verantwortung für diesen Streit, auch dann, wenn diese Person keine böse Absicht verfolgte, sich keiner Schuld bewußt war und nur die Wahrheit weitergegeben hat. Grundsätzlich gilt: Ein Kontakt besteht immer zwischen ZWEI PERSONEN, was diese zu sagen oder zu klären haben, sollten sie direkt von Angesicht zu Angesicht tun; es ist nicht nötig, daß sich eine 3. Person dazwischenschaltet, es sei denn, daß besondere Umstände dies nötig machen, und dann sollten beide Seiten zuvor ihr EINVERSTÄNDNIS dazu gegeben haben. Alles andere fördert nur MISSVERSTÄNDNISSE und HALBWAHRHEITEN.

• Dann noch etwas zum Thema KOMMUNIKATION und MEDIENBENUTZUNG: Wie bereits bekannt sein dürfte, erhalten Personen, die die Kontakbedingungen annehmen, Zugang zu meinem internen Board. Um sicherzustellen, daß immer alle auf dem neusten Stand der Dinge sind, führe ich hiermit eine ANWESENHEITSPFLICHT für BEIDE BOARDS von min. 1 Mal pro Monat ein. Ich werde das stichprobenartig überprüfen. Weiterhin bitte ich zu beachten, daß Chats und Messenger wie ICQ für mich keine vollwertigen Kommunikationsmedien sind. Man kann dort schnell einige Dinge besprechen, aber um sich wirklich auszutauschen und kennenzulernen, sind sie meiner Meinung nach nicht geeignet, da ich mich als Philosoph NICHT KURZFASSEN kann und Raum brauche, um meine Gedanken darzulegen. Zudem telefonieren bzw. skype ich nicht gerne. Also bleiben Foren bzw. Boards und E-Mails meine bevorzugten Kommunikationsmedien, und ich bitte darum, daß man mir in dieser Hinsicht entgegen kommt und zumindest die Bereitschaft zeigt, Mails und Forenbeiträge zu LESEN, wenn man schon selbst keine SCHREIBEN möchte.


An dieser Stelle noch ein Hinweis: Die Kontaktbedingungen sollen natürlich allen Leuten helfen, die irgendwie mit mir in Verbindung stehen; primär gedacht sind sie aber für Personen, die die Absicht haben, NICHT NUR EINE KAMERADSCHAFT zu mir aufzubauen, sondern eine wirkliche FREUNDSCHAFT. In diesem Zusammenhang versichere ich, daß ich virtuelle Online-Kontakte EBENSO ERNST nehme wie Offline-Kontakte und ihnen exakt DENSELBEN STELLENWERT in meinem Leben beimesse, da ich selbst auch schon seit über 10 Jahren sehr viel Zeit im Netz verbringe und mich dort heimisch gemacht habe.

Änderungen vorbehalten.
Version: 1.0
Stand: 01.07.2009

Thorsten Peigelbeck alias Nemesis Alexiel Adamant D´Aresodin, der Schwarze Panther.

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damit ihr wißt, wie es ist, nach Erlösung zu schrei´n,
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