sign up! webstats forums guestbooks calendars
"Erkenne Dich selbst !", so stand es schon einst über dem Orakel von Delphi.
Möget ihr, die ihr hierher kommt, um nach Antworten auf die Fragen des Lebens zu suchen, bereichert von hier gehen.
Doch denkt auch daran: If you look too deep into the abyss, the abyss looks back into you ...
Nemesis' Hallen der Erkenntnis
Seite: 1 Antworten Antworten
Verfasser Beiträge
Nemesis (M+)

Avatar

Registriert: 31.03.2004
Beiträge: 1238

30.06.2005 - 03:24: Mahatmas über Ziele und Zielstrebigkeit | Zitieren Zitieren

Ich befinde mich jetzt im Moment in einer sehr eigenartigen Phase. Diese Phase kenne ich, schon von vorher weil ich schon vorher mal darin gewesen bin. Vorher jedoch hatte ich nicht die Kraft um als neuer Mensch aus dieser Phase herauszugehen, bin Rückfällig geworden von meinem alten Leben, durch die Einflüsse des Alltags und meiner schwachen Eltern, welche ihre einzige Kraft daraus beziehen, mich ebenfalls schwach und abhängig zu machen vom Krebsgeschwür des Konsums. Diese Phase ist deswegen so eigenartig, weil sie eine Phase des Umbruchs ist. Eine in Fragestellung aller Werte, sofern man vorher überhaupt irgendwelche Werte gehabt hat, an die man sich auch gehalten hat. Tausend Gedanken gehen mir durch den Kopf. Ich wache mitten in der Nacht auf und habe plötzlich meinen Kopf voll mit neuen Gedanken. Dann gehe ich zum Computer im anderen Raum und schreibe mir stichpunktartig alles auf was mir durch den Kopf geht. Danach schreibe ich dann den Text. Warum mich die Gedanken immer nur unmittelbar nach dem Aufwachen überfluten, kann ich nur erahnen. Mir kommt es jedenfalls so vor als stände ich in Kontakt in etwas unterbewusten vielleicht einem Dialog zu fremden Mächten. Ob diese Mächte jetzt weltlich sind oder nichtweltlich kann ich nicht sagen, ich weiß nur das sie fremd sind. Und diese Mächte das ich jetzt quasi im Focus dieser Mächte stehe. Und das erklärt auch meine Angst. Wahrscheinlich werde ich bald wieder bei Licht schlafen müssen. Gestern hatte ich einen Albtraum, weil ich wieder mit meinen Instinkten (Raubtieren im Albtraum) in Konflikt bin. Triglav spürt auch diese Angst, weil sie in telepathischen Kontakt zu mir steht. Vielleicht werde ich bald die Möglichkeit haben an fremden Wissen partizipieren zu können. Mein begrenztes Gehirn zu erweitern durch die Verfügbarmachung von femden Wissen und fremden Gedanken. Durch ein Anzapfen des Kollektiven. Denn im Grunde ist der Mensch das einzigste Wesen auf der Erde das selbstständig die Möglichkeit hat seine Instinkte zu steuern und zu kontrollieren. Ich weiß nicht was Sublimieren von instinkten beduetet, aber ich denke mal das der gute alte Freud sich etwas länger über diese Dinge Gedanken gemacht hat als wie ich das jetzt tuhe. Vielleicht werde ich seine Werke daher später einmal lesen, weil sie vielleicht für mich wichtig sein könnten. Ich habe da jedenfalls so meine eigene Theorie entwicklelt. Und je länger ich darüber nachdenke desto mehr scheint sie sich zu verfestigen. Ich glaube das es besser ist sich erstmal unbeeinflusst über etwas gedanken zu machen, bevor man irgendelche Bücher zur Hilfe nimmt, damit das eigene Kreativitätspotential voll ausgeschöpft werden kann, damit mit der Ideenreichtum nicht durch voreilige Gedankengänge von Anderen eingeschränkt wird. Meine Idee ist die folgende. Im Gegensatz zum Tier ist der Mensch zerissen von Konflikten bezüglich seiner Instinkte. Um diesen Satz zu konkretisieren muß man natürlich zuersteinmal genau definieren, was man überhaupt unter den instinkten versteht. Was Instinkte überhaupt sind. Die Instinkte des Menschen haben sich im Laufe der Evolution verändert im Vergleich zu den Tieren und einige Instinkte sind sogar noch neu hinzugekommen, wurden uns eingeprägt durch die Gesellschaft also angelernte und nicht angebohrene Instinkte. Einer dieser angelernten instinkte ist zum Beispiel der Instinkt etwas von Anderen lernen zu wollen, neues erfahren zu wollen, also die Neugierde. Sie ist bei den Tieren zwar auch vorhanden, aber längst nicht so stark ausgeprägt wie bei dem Menschen oder den Delphinen oder Affen. Der Gund warum ich angefangen habe mich mit den Gefühlen, Instinkten und Süchten auseinanderzusetzen war, weil ich wissen wollte warum gerade der Mensch und nicht die Anderen Tiere angefangen hat Intelligenz zu entwicklen. Wenn ich verstehe, wie die Bedingungen sein müssen für die Entstehung von Intelligenz bei Lebewesen, dann werde ich auch dazu in der Lage sein ein Programm zu entwickeln, daß ebenfalls dazu in der Lage ist selbstständig Intelligenz zu entwickeln. Ich versuche also durch alle diese Überlegungen hinter das Geheimnis der Intelligenz zu kommen. Und während ich mir darüber Gedanken mache kommen mir auch Gedanken, die ich vorher noch nie hatte, weil ich zu sturr gewesen bin. Beispielsweise was ist mit der Liebe. Die Liebe stellt eine Bedrohung dar für mein Ziel. Daher habe ich Gedanklich immer einen weiten bogen um das Thema der Liebe gemacht. Wahrscheinlich auch deswegen, weil meine Eltern keine Liebe kennen und mich damit aufgezogen haben das Liebe etwas ist worüber man nicht spricht und auch nicht nachdenkt. Daher habe ich das Thema der Liebe schon im Keim erstickt bevor es überhaupt die Möglichkeit hatte aus meinem Unterbewustsein emporzusteigen als ein Gedanke. Das Thema Liebe ist sozusagen im Keller meines Unterbewustseins verottet, weil ich die Liebe dort hin eingesperrt habe. Sie hat immer wieder an der Tür gerüttelt, aber ich habe immer wieder weggehört und bin sturr geblieben. Habe mich anderen Dingen zugewendet. So wie meine Eltern. Habe mich statt dessen lieber dem konsum hingegeben, so wie ich es von klein auf von meinen Eltern gelernt habe. Konsum als Liebesersatz. Konsum als Ersadtzdroge für die Realität. Liebe steht aber auch im Konflikt zu meinem Hang zu Perfektionalität. Liebe muß perfekt sein wie alles in meinem Leben. Sie darf nicht getrübt sein durch soetwas wie die Vergangenheit. Das ist der grund warum ich nicht geliebt habe und auch noch nicht lieben kann. Weil wenn ich lieben will, muß ich erst ein anderer Mensch sein. Und dies kann ich nur wenn ich meine Vergangenheit hinter mir gelassen habe. Wenn ich also weg bin von meinen Eltern, die mich immerwieder an das zurückerinnern was ich einmal war und was ich jetzt und in Zukunft nicht mehr sein will. Allein dieses Erinnert werden, daß ich von solchen Eltern abstamme und dann das Schuldgefühl, weil ich sie verlassen habe, obwohl sie mir doch immer nur gutes wollten, allein dies ist es schon was mich schwach macht und in die Selbstzerstörung treibt. Und wenn ich mich selbst nicht lieben kann, dann kann ich auch Niemanden anderen lieben. Also gibt es für mich nur ein Möglichkeit um zu überleben und mein Ziel zu erreichen. Den totalen Befreihugnsschlag. Weg von Zu Haus und mein eigenes Leben führen, nicht mehr beeinflußt sein von den Dingen, die ein schwach machen, von den Dingen die einem daran hindern der zu sein, der man sein will. Denn ich weiß wer ich sein will. Ich kann es jedoch nur ausleben indem ich es vor meinen Eltern und den Anderen verberge. Und dies möchte ich nicht mehr weil mir das zuviel Kraft kostet durch die dadurch entstehenden Schuldgefühle. Weil ich mich schuldig fühle, daß ich nicht das sein kann, was meine Eltern von mir verlangen. Der perfekt funktionierende Roboter ohne Gefühle, ohne eigene Ziel nur demjenigen, sich der Gesellschaft anzupassen, zu arbeiten, ein Haus zu bauen, zu konsumieren und Kinder in die Welt zu setzen, die dann ebenfalls ein solches Leben führen, ohne ein wirkliches Ziel oder einen wirklichen Sinn zu haben im Leben. Ich erwarte mir mehr vom Leben, auch wenn das meine Eltern nicht verstehen, oder nicht verstehen wollen, oder es mir nicht gönnen, weil sie es auch nicht gehabt haben, weil sie Angst haben das ich mich dadurch von ihnen entfremde. Aber ich muß meinen natürlichen Instinkten folgen. Ich muß den Instinkten folgen, die mich zu meinem Ziel führen. Zu diesen Instinkten zählen die Freiheit, und die Selbstverwirklichung. Und was ist mit dem Instinkt der Liebe ? Das bedürfnis einem anderen Menschen nahe zu sein ? Kann man diesen Instinkt auch durch etwas anderes ersetzen ? Jedenfalls nicht durch den Konsum, denn das wäre schädlich und selbstzerstörerisch. Da ich aus idealistischen Gründen und wegen meiner Vergangenheit keinen Menschen lieben kann und weil mich eine Liebe zu einem Menschen daran hindern würde mein Ziel zu erreichen. Aber ich muß daher eine andere Form von Liebe entwickeln. Nicht zu einem Gott, sondern zu meinem Ziel. Ich muß mein Verlangen nach sexueller und geistiger Liebe zu einer Person ersetzen durch die Liebe zu einem Ding. Dieses Ding als etwas heiliges ansehen als etwas, von dem man nicht mehr loskommt, etwas das einem zur Bestimmung zur Berufung geworden ist, zu einem Wahn von dem man eingenommen ist von dem man besessen ist. Wie kapitän Ahab vom Weißen Wal, werde ich auf die jagd gehen, um mien Ziel zu erreichen. Tag für Tag werde ich der Spur meiner gedanken folgen besessen von nur dem einen Ziel, daß mich vollkommen einnimmt und in dem ich vollkommen aufgehe. Ich muß mir mein Ziel zu meiner persönlichen Religion machen. Ich muß zu mienem Ziel so ehrfurchtsvoll aufschauen wie zu einem Gott. Die totale Berufung und Identifizierung mit meinem Ziel. Nicht nur mein Bewustsein, sondern auch mein unterbewustsein müssen verschmelzen mit diesem Ziel, sodaß es keine Zweifel mehr gibt. Das Bewustsein und das Ziel müssen eine unzertrennliche Einheit bilden. Sie müssen aufeinander eingeschworen sein. Das Ziel muß zum Gefühl werden. Das Ziel muß zur Liebe werden. Das Ziel muß zur Berufung werden. Das Ziel muß zum Liebes und Gotteseratz werden. Weil das ziel selbst die Liebe ist. Die Zeit ist der Tod. Die zeit ist der größte Feind. Die Zeit ist nur dann ein Freund, wenn man sie dazu nutzt um sein Ziel zu erreichen. Gedankendelikt ist der Tod. Gedankendelikt hat nicht den Tod zur Folge, sondern Gedankendelikt ist der Tod. Jeglicher Zweifel ist selbstschädigend und selbstzerstörerisch. Menschen die einem Anlass geben an sich selbst zu zweifeln ist daher aus dem Weg zu gehen. Diese Menschen müssen gemieden werden. Zweifler an der Sache dürfen keine Chance haben mich zu infizieren mit ihren unmut. Deutschland leidet an einer Volksseuche. Die sich dadurch bemerkbar macht, daß immer mehr Menschen den Krankenkassen auf der Tasche liegen, weil ich an Zivilisationskrankheiten leiden. An Krankheiten also die ihre Ursache in der Überflussgesellschaft und im übermäßigem Konsum haben. Weil Deutschland befallen ist von der Krankheit Konsum und von der Maßlosigkeit in allem was dem Körper und dem Geist schadet. Irgendwie bin ich jetzt vom Thema abgekommen, also was ich eigendlich schrieben wollte war folgendes:

Im Gegensatz zum Tier ist der Mensch zerissen von Konflikten bezüglich seiner Instinkte. Einerseits die Instinkte die einem in die Sucht und in die Körperliche und geistige Verwahrlosung treiben und zum anderen die Instinkte die einem zum Ziel führe. Zwischen dem Entscheiden dieser beiden Arten von instinkten besteht der Kampf, der einem innerlich kaputt macht. Wenn ich mich für die selbstzerstörerischen Instinkte entscheide, kann ich den Kampf im Kopf beenden. Wenn ich mich für die anderen Instinkte entscheide, hört der Kamof im Kopf nie auf. Solange nicht bis ich mein Ziel erreicht habe. Aber mein Ziel ist es Wert diesen Schmerz auf mich zu nehmen. Das Ziel ist mehr wert als das mikrige armselige Leben, was ich führen würde, wenn ich dieses Ziel nicht hätte. Daher muß ich meinem schwächerem Instinkt befolgen, dem Instinkt der neugierde und des Lernen wollens, um neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln, muß die Anderen Instinkte durch den Instinkt des Lernens und der Selbstverwirlichiung, der Freiheit und der Liebe ersetzen. Muß meine Instinkte wieder ins richtige Verhältnis bringen, damit mich die Instinkte nicht zerstören, sondern damit sie mir helfen mein Ziel zu erreichen. Die Angst entsteht immer wenn ich mich in dieser Phase befinde, vielleicht deswegen weil ich mich dadruch von gewohnten Verhaltensweisen trrenne und eintrete in einen neuen Wahrnehmungszustand, der es mir vielleicht auch ermögliicht mein Denken besser zu benutzen. Kämpfen werde ich. Solange bis mein Ziel erreicht ist. Das Ziel ist die Endlösung. Verwirrt und hilflos sind nur die, welche sich treiben lassen von ihrer eigenen Dummheit. Das sind aber auch die, welche geleitet werden müssen, damit sie sich nicht selbst zerstören. Eine perfekt funktionierende Gesellschaft müßte also Werkzeuge und Methoden zur Verfügung haben um solche Menschen zu leiten, um ihnen zu zeigen wie man sich befreit vom Sklaventum der Süchte vom Krebsgeschwür des konsums und wie man es schafft aus eigener Kraft Dinge zu verändern. Dinge müssen verändert werden. Geld darf kein Grund sein dies nicht zu tun. Das fehlende Geld darf kein Hemmnis darstellen. Wenn etwas getan werden muß für die Gesellschaft und zum Wohle aller, dann muß man bestimmte Leute eben auch machmal zwingen damit etwas geschieht. Dann muß man sie tatsächlich zu ihren Glück zwingen, um sie vor Selbstzerstörung und Verwahrlosung durch den konsum zu schützen. Für ein gemainsames Ziel für eine gemainsame Sache, auf die dann auch wieder alle gemeinsam Stolz sein können. Stolz auf das Erreichte, an dem man mitgwirkt hat. Wenn keine Arbeit da ist dann muß eben welche geschaffen werden. Leben müssen die menschen sowieso. Dann können sie auch genauso gut arbeiten, während sie leben. Oder aber sie leben und vergeuden ihre Kraft für den Konsum oder indem sie sich berieseln lassen durch die Medien. Das Anlernen von Menschen ist eine Frage von wenigen Tagen. Menschen gibt es genug. Nur Menschen die sich trauen, bestimmte Sachen anzustoßen, Menschen mit Pioniergeist und Mut die gibt es lieder noch zu wenig in Deutschland. Solche Menschen müßten ausgebildet werden. Diese Menschen müßte man dann einschleusen dort, wo etwas verändert werden kann. Menschen die keine Angst vor veränderungen haben. Diese Elite, diese Menschen die müßten Deutschalnd regieren. Ein Deutschland, das regiert wir von Angsthasen, die Angst haben etwas falsch zu machen, ein solche Deutschland kann aus eigener Kraft nicht wieder hochkommen. Und zu diesem Mut gehört auch die Abschaffung oder zumindest die Vereinfachung der Demokratie, als einzigstes Mittel um Deutschald vor dem schleichenden Verfall zu bewahren.

MfG

Mahatmas

[Aus einer Mail vom 15.12.2004]

--------------------------------------------------------------------------
You think you KNOW me ?! - You ain´t seen NOTHING yet !

"Damit ihr wißt, wie es ist, in der Hölle zu sein,
damit ihr wißt, wie es ist, nach Erlösung zu schrei´n,
nur deshalb komm´ ich zurück,
mit flammendem Blick,
ich nehm´ das letzte Streichholz
und verbrenne eure schöne, heile Welt!"
(Oomph!)

Phobos - Daimos - Thanatos

 
Private Nachricht schicken E-Mail senden Startseite
Seite: 1 Antworten Antworten
Schnellzugriff:
Kostenlose Zähler und Statistiken für Ihre Website bei www.motigo.com
Get free forums, guestbooks, calendars, shorturls and web statistics at motigo.
Site Information